22.01.2015 11:07

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nach der Wahl rasch weiterarbeiten...

Die Grünen Stimmen bei der Wahl des Bürgermeisters durch den Gemeinderat werden wir, wie immer, von inhaltlichen Zusagen abhängig machen.
Umso stärker wir aus der Wahl hervorgehen - umso mehr werden wir bei diesen Verhandlungen erreichen können! Deshalb: Setzen Sie ein Zeichen - mit Ihrer Stimme für die Grünen bei der Gemeinderatswahl!

dringende Entscheidungen....

Die Verhandlungen zur Bürgermeisterwahl und damit zur Politik der nächsten 5 Jahre sollen so rasch wie möglich abgeschlossen werden - das haben alle Parteien noch in der letzten Gemeinderatssitzung bekräftigt. Und das ist auch dringend nötig - denn sobald die Karten neu gemischt sind, müssen dringende Entscheidungen gefällt werden.
Wir wollen, dass...
- die Bebauungsplanung für das "alte Gericht" projektunabhängig und unter Einbeziehung der AnrainerInnen erfolgt.
- Verhandlungen mit dem Bauträger für die "Corena Nova" stattfinden, mit dem Ziel, eine Anrainer-verträgliche Verkehrslösung zu finden und auch bei diesem Projekt mehr ökologische Planung einfließen zu lassen.
- die Planung des Hochwasserschutzes in den Gemeindegremien und unter Einbeziehung der interessierten Bevölkerung im Detail erläutert wird, um notwendige Verbesserungen noch einfließen zu lassen, bevor die Millionen-Mauer gebaut wird.

grundsätzliche Entscheidungen...

- das fehlende Verkehrskonzept muss jetzt endlich beauftragt werden! Wichtig ist uns, dass die vom Stadterneuerungs-Arbeitskreis erarbeitete Liste dazu in den zuständigen Gremien verhandelt wird und in die Ausschreibung einfließt. Und wir wollen auch bei der Auswahl des Verkehrsplaners ein Wörtchen mitreden!
- die Grätzelplanung ist eines der zentralen Themen im Masterplan der Stadtgemeinde und muss vorrangig umgesetzt werden! Das betrifft auch die Planung und Absicherung der notwendigen Frei- und Grünräume der Stadt!
- Barrierefreiheit darf nicht nur ein Schlagwort bleiben. Wir wollen die Verankerung eines "Behindertenbeauftragten" in den Projektplanungen der Stadt, der im Vorfeld über Baupläne informiert wird und rechtzeitig auf Verbesserungsmöglichkeiten hinweisen kann.
- eine zentrale Sozial-Anlaufstelle in der Stadtgemeinde, die BürgerInnen dabei hilft, die richtige Unterstützung am richtigen Ort zu finden.
- Transparente Gemeindeverwaltung die gläserne Verwaltung - nicht der gläserne Bürger! Wir wollen, dass Pläne und Konzepte der Stadtgemeinde für alle BürgerInnen nachvollziehbar auf der Gemeindehomepage veröffentlicht werden.

viele kleine Verbesserungen....

- Abfallsammelzentrum und Kläranlage neu - energieautonom und öffentlichkeitstauglich (Schul-Führungen)
- Energiekonzept-Umsetzung forcieren - Korneuburg soll "smart City" werden! - weitere Erneuerbare Energieprojekte auf öffentlichen Gebäuen und im öffentlichen Raum
- Maßnahmen gegen Energiearmut in Zusammenarbeit mit NGOs
- ÖV-Konzept incl IST(AST) als Ergänzung
- Mobilitätsseite auf der Gemeindehomepage (Bus- und Bahnfahrpläne etc.)
- Radverbindungen (Hauptplatz/Bahnhof u.v.m) verbessern!
- Spielplätze mit WCs und Trinkbrunnen ausstatten
- Entschärfung gefährlicher Kreuzungen (z.B. Donaustraße/Klosterneuburgerstraße)
- Ausbau Carsharing (z.B. Verankerung bei großvolumigen Neubauten)
- pestizidfreie Gemeinde
- Projekt "vorsorgender Grund/Trinkwasserschutz"
- Unterstützung fairer Handel (fair-trade-Gemeinde)
- Europagemeinderat
- regelmäßige "Volksabstimmungen" über relevante Themen
- Demokratieworkshops für Jugendliche (Schulen) unter Einbindung aller Parteien
- wieder mehr Jugendkultur in der Werft zulassen!
- u.v.m.


Knackpunkt 4. Autobahnabfahrt...

Hier wird es weiterhin eine Pattstellung geben - weil alle anderen Gemeinderatsparteien sich auf diese 4. Abfahrt eingeschossen haben.

Wir werden daher weiter dran arbeiten, dass die Abfahrt Mitte unnötig bleibt - indem wir die Alternativen zum eigenen Auto in Korneuburg stärken und damit - auch beim prognostizierten Bevölkerungswachstum - keine weiteren hochrangigen Straßen in Korneuburg nötig sind!

vorrangig sind Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung und -verlagerung auf Öffi/Rad/Fuß
vorrangig ist die Anbindung des donauseitigen Stadtteils ans Zentrum - für FußgängerInnen, RadfahrerInnen und auch für PKWs.
eine sanfte Entwicklung der Werft und des "Zwischenstromlandes" (Exerzierplatz) - Nutzung für Kultur und Naherholung statt regelmäßig aufplatzender Großprojekte!
vorrangig sind Öffentliche Anbindungen der Umlandgemeinden - insbesondere auch zur Schnellbahn