11.02.2011 11:17

Verkehr & Infrastruktur

Bahnhofsumbau - viele Anregungen für Stadt und ÖBB

233 Unterschriften für einen raschen Bahnhofsumbau ohne Verknüpfung mit einer Abfahrt Mitte übergeben.

Im Zuge eines Meetings mit der ÖBB-Infrastruktur konnten 233 Unterschriften für einen raschen Bahnhofsumbau ohne Verknüpfung mit einer Abfahrt Mitte übergeben werden. Auch die zahlreichen Anregungen, die uns im Zuge der Unterschriftenaktion zugegangen sind, haben wir weitergeleitet (siehe auch unten).

(Bürgermeister Gepp las die Anregungen ebenso interessiert wie der Vertreter der ÖBB-Infrastruktur, der aber keinesfalls aufs "Pressefoto" wolle)

Problemfeld P&R

Die untragbare Situation der P&R-Garage war eine der häufigsten Anliegen, die uns im Rahmen der Aktion geschildert wurden. Wir haben dieses Problem (viele "Dauerparker" verstellen die Parkplätze für die PendlerInnen) auch angesprochen - der Sache soll nachgegangen werden.

Vielen Dank an alle, die uns bei dieser Aktion unterstützt haben!


die Anregungen zum "Nachlesen":


Ich habe zwar keine kleinen Kinder mehr, erinnere mich aber gut daran, wie stressig es jedesmal war, mit dem Kinderwagen auf den Bahnsteig zu gelangen....
Es war ein ewiges Schleppen, außer der Fahrdienstleiter war nett und hat mich ausnahmsweise über die Gleise gehen lassen-natürlich auch keine Dauerlösung!
Im Sinne aller kinderwagenschiebender Mütter: bitte einen Lift vorsehen!
Im Übrigen wäre die Benutzung der Öffis noch attraktiver, wenn die Intervalle der Züge verkürzt würden....(siehe Süden Wiens)

Die Wiederinbetriebnahme der Lokalbahn Korneuburg-Ernstbrunn wäre wünschenswert.

super Initiative! Wir befürworten den zweiten Zugang zum Bahnhof von der Donauseite.

Es wird Zeit,die dauernden Versprechungen und Schuldzuweisungen an andere zu beenden und endlich Taten zu setzen

Die Wiederinbetriebnahme der Lokalbahn Korneuburg - Ernstbrunn wäre sehr wünschenswert!

Es ist wirklich eine SCHANDE wie unser Bahnhof aussieht! Ich besitze kein Auto, bin nur mit Fahrrad und Öffis unterweges. Allein der Radzufahrtsweg ist eine katastrophe. Nicht asphaltiert, im Winter schlecht geräumt. Meine Tochter überlegt es sich jedesmal mich zu besuchen - 2 kleine Kinder, kein Fahrstuhl, kein übergang für Kinderwagen und Rollstuhlfahrer!!!

wurde schon so lange versprochen und die eigentlich wurden nur Bänke und Wartehaus gemacht, beides war unnötig

das Radwegenetz zum Bahnhof sollte dabei auch gleich einmals überdacht werden.

Es wäre auch günstig, die Öffnungszeiten des Fahrkartenschalters deutlich sichtbar auszuhängen.

WAERE GANZ DRINGEND,ETWAS ZU MACHEN,DENN HAPPY BIN ICH MIT DEM JETZIGEN ZUSTAND NICHT

STIMME ALLEM ZU AUSSERDEM SIND DIESE STUFEN EINE ZUMUTUNG.

Ich finde den Bahnhof nicht gerade schön in Korneuburg sondern eher hässlich und finde es dämlich dass von der Seite wo 3000 Menschen wohnen keinen Zugang gibt. Wird der Bahnhof wirklich zurückverlegt zum gelben Haus und wann wird vorraussichtlich mit Bau begonnen, 2011 oder 2012 bis 2014 bzw 2015 oder wie schaut es momentan aus? Wird der Bahnhofs Vorplatz wo Busse stehen und der Abstellplatz für Pausen auch erneuert oder nicht? Wird der Bahnhof während der Arbeiten ganz gesperrt oder nur Bahnsteigweise? Können sie mir bitte eine Skizze bzw so Plan schicken mit gezeichnetem Bild wie Bahnhof in Zukunft aussieht wenn er fertig ist das würde mich nämlich sehr interessieren. Ich meine solche Skizzen bzw Bilder wie auf Homepage des Hauptbahnhofs vom Hauptbahnhof. Mit freundlichen Grüßen: David Lehner.

Auch für Senioren und Mütter mit Kinderwägen ist der Zugang zum Bahnsteig eine Zumutung

3 Autobahnauffahrten/abfahrten für Korneuburg? Wer so etwas durchsetzen will, der kann nicht ans Wohl der Bewohner denken. Da geht es nur ums Geld und ich hoffe doch, dass Korneuburg keine Stadt ist, wo Korruption regiert. Es ist wirklich schade, dass es für etwas derartig banales wie den Bahnhofsausbau eine Unterschriftenaktion geben muss. Ein sinnvolles Öffisystem in Korneuburg fehlt der Stadt schon lange, der Stadtverkehr ist ein Witz!! Kein Wunder, dass die Leute lieber mit dem Auto fahren, wenn einem der Bus immer vor der Nase davonfährt, wenn man ihn gerne verwenden will!

Eine Unterführung mit donauseitigem Zugang im Bahnhofsbereich würde auch den Vorteil bringen, die Bewohnerinnen der Exerzierwiese und die Mitarbeiterinnen des Justizzentrums näher an das Stadtzentrum zu binden. Wege werden dadurch kürzer und automatisch eher zu Fuss oder per Rad erledigt, wovon die kränkelnde Wirtschaft am Hauptplatz profitieren sollte.

ausreichende Parkplatzkapazität Park & Ride

Besonders ein "behindertenfreundlicher Bahnsteigszugang" wäre wichtig, nicht nur für Behinderte, sondern auch für Kinderwagen, Lasten, etc.!!!

zum ausbau der öffis wäre auch eine bessere verbindung außerhalbs korneuburgs wünschenswert. wiederaufnahme des personenverkehrs korneuburg/ernstbrunn zb oder busse, die öfter fahren vor allem in den ferien.

gerne unterstütze ich fr kerschbaum in ihren ideen, denn sie sind grundsätzlich auch meine vision. mein pendler ist mein sohn und ob der öde der öffis will er früher von zh ausziehen als .. . dritte autobahnafahrt brauchen wir m.m. nach NICHT, einen tolleren bahnhof sehr wohl!

Nicht zu vergessen genügend Parkplätze zu schaffen.... der jetzige "Zustand" ab 7:30 im Parkhaus keinen Parkplatz mehr zu bekommen ist einfach der tägliche "Wahnsinn" für alle Pendler!!!!!

Bitte DRINGENSDE Renovierung! Bei Starkregen benötigt man auch bei der Unterführung einen Regenschirm und später auch Gummistiefel, weil das Wasser dann nicht abläuft! Weiters ist der Bahnhof nicht Behindertengerecht! Korneuburg ist ein stark frequentierter Bahnhof! Die Züge sind sehr voll, weil viele Bahnbenützer aus der Umgebung kommen!

Seitens des Landes NÖ und den eingerichteten MobilitätsmanagerInnen hat man nicht erkannt, dass die Zukunft im öffentlichen Verkehr liegt. Von den Mobilitätszentralen bin ich mehr als enttäuscht, da es auch zum Aufgabengebiet gehört, sich für den Waren- und Güterverkehr einzusetzen. Barrierefreiheit für ALLE, Kundenzufriedenheit und die Bedürfnisse der Zukunft zu erkennen und zu verstehen, ist ein Teil der Mobilität von Morgen! Die Gelder die in Umfahrungen, Autobahnbauten, Straßenaus- und Neubau fließen, könnten einen abgestimmten Schienen und Busverkehr auf Jahre hinweg finanzieren. Die Versäumnisse der ÖBB über die letzten 60 Jahre im Bereich der Infrastruktur können nicht von Heute auf Morgen ausgebessert werden. Man kann Bahnlinien zusperren, aber man könnte auch beginnen die vernachlässigten Strecken zu attraktivieren - Schritt für Schritt. Das Land NÖ hat jetzt die Chance diese Bahnen NEU auf zu bauen, die Kundenzufriedenheit durch neue Züge, Kundenorientierung und abgestimmte Fahrpläne von Bahn und Bus, attraktiven Park & Ride oder Park & Bike Plätzen wieder zu einem benützenswerten öffentlichen Nahverkehrsangebot um zu bauen. So wie man momentan agiert wird man leider niemanden dazu bringen von der Bahn auf den Bus umzusteigen. Denn die Busse fahren jetzt in jede Ortschaft direkt hinein und so werden die "schnellen" Busse zu "langsamen" Bussen, weil sie in jeder Ortschaft halt machen und dabei kreuz und quer durch unser NÖ fahren. Aber das hat noch niemand verstanden. Wir sind wieder einen Schritt weiter, dass viele Buslinien zum Schülerverkehr verkommen werden, danach unattraktiv und schließlich eingestellt, wie schon so manche Buslinie. Das Wort "Kyoto" hat in Österreich keine Bedeutung mehr. Traurig!

Der Bahnhof ist ein katastrophales Aushängeschild für unsere Stadt und muss unbedingt saniert und ausgebaut werden.